PREUSSAG CKW-INDIKATOR

Kontakt

Über uns


Moderne On-line-Analytik

Die Anwendungsbereiche

Das Meßprinzip

Die Steuer- und Bedieneinheiten

Kalibrierung

Klare Präferenzen

Technische Daten

Anwendungsbereiche des Preussag CKW-Indikators


English

Brief Description

Technical Specifications


CKW-IndikatorPREUSSAG CKW-INDIKATOR

Moderne On-line-Analytik

Das Problem

Die Entwicklung der letzten Jahre hat gezeigt, daß es notwendig ist, Trink-, Brauch- und Prozeßwasser sowie Wasser aus Grundwassersanierungen auf besonders umweltrelevante Schadstoffe kontinuierlich zu überwachen. Nur die kontinuierliche Messung ermöglicht eine On-line-Anlagensteuerung, wie sie moderne Aufbereitungsverfahren erfordern.

Zu den bedrohlichsten Grundwasserbeeinträchtigungen zählen neben Nitrat vor allem die leichtflüchtigen Chlorkohlenwasserstoffe. Die Trinkwasserverordnung schreibt für die Summenkonzentration von vier Leitverbindungen einen Grenzwert von 10 µg/l vor.

Die heute übliche Laboranalytik kann die Einhaltung solcher Grenzwerte nicht lückenlos dokumentieren.

Die Lösung

Eine summarische und kontinuierliche Bestimmung leichtflüchtiger organischer Verhindungen ermöglicht der Preussag CKW-Indikator. Selbst geringste Spuren dieser Stoffe werden zuverlässig angezeigt.

Das patentierte Meßverfahren* arbeitet ohne chemische Reagenzien. Seine niedrige Nachweisgrenze, z.B. 0,5 µg/l für Perchlorethylen, sowie sein variabler Meßbereich, empfehlen den Preussag CKW-Indikator insbesondere zur Dauerüberwachung von Wasser auf chlorierte Kohlenwasserstoffe.

Ergänzung findet das vorteilhafte Meßverhalten in einem kompakten Geräteaufbau sowie übersichtlichen Bedienungs- und Kontrollfunktionen.

*Patent Hüls AG, Marl

top


Vielfältig und ökologisch wichtig

Die Anwendungsbereiche
 
Chlorierte Kohlenwasserstoffe sind heute vielerorts für die Qualitätsminderung des Trinkwassers verantwortlich. Der Preussag CKW-Indikator kann - ebenso effizient wie zuverlässig - bei der Förderung und Aufbereitung des Trinkwassers, bei der Grundwassersanierung oder der Einleiterkontrolle von Abwässern zum Einsatz kommen. Seine hohe Nachweisempfindlichkeit ermöglicht jederzeit eine permanente Überwachung des Grenzwertes der Trinkwasser-Verordnung. Außerdem lassen sich mit dem CKW-Indikator Aufbereitungs- und Sanierungsanlagen unmittelbar steuern und die erzielten Ergebnisse lückenlos dokumentieren. -Damit ist der ordnungsgemäße Betrieb solcher Anlagen dauerhaft sichergestellt. Für Indirektleiter ergibt sich ferner die Möglichkeit, jederzeit einen Negativnachweis führen zu können.
 
Die Vorschriften

der

Trinkwasser-

Verordnung

Nach der in Deutschland geltenden Trinkwasser-Verordnung ist eine maximale Konzentration von 10 µg/l für die Summe der vier folgenden Verbindungen zulässig:

 
  • 1,1,1,-Trichlorethan (CCl3=CH3)
  • Trichlorethan (CCl2=CHCl)
  • Tetrachlorethylen "Per" (CCl2=CCl2)
  • Dichlormethan (CH2Cl2)
Darüber hinaus ist für Tetrachlorkohlenstoff (CCl4) als Einzelverbindung ein Grenzwert von 3 µg/l vorgeschrieben. Aus ökologischer Sicht müssen in der Praxis jedoch auch weitere Vertreter dieser Stoffklasse bei der Festlegung von Belastungsgrenzen berücksichtigt werden.
Der Preussag CKW-Indikator ist von seinem Meßprinzip her nicht auf chlorierte Verbindungen beschränkt. Mit ähnlich geringen Nachweisgrenzen lassen sich weitere flüchtige Stoffgruppen, wie BTX, ebenfalls kontinuierlich messen.

top


Präzise und zuverlässig

Das Meßprinzip

Schematische Darstellung der Arbeitsweise des Preussag CKW-Indikators


 
 
 
  Fließschema des Meßaufbaus
Das Meßprinzip des Preussag CKW-lndicators basiert auf einer photochemischen Mineralisierung (Oxidation) flüchtiger organischer Verbindungen, nachdem diese aus dem Probegut (Wasser) kontinuierlich abgestrippt und über die Gasphase einem UV-Reaktor zugeführt wurden.

Dieser Photoreaktor wird ständig von im Kreislauf geführtem Reinstwasser durchströmt. Primäre Meßgröße ist die aus der Oxidation der organischen Verbindungen resultierende Leitfähigkeitserhöhung des Reinstwassers. Über eine empirisch zu ermittelnde Kalibrierfunktion ergibt sich die Konzentration aller im Probegut vorhandenen strippbaren Verbindungen.

Der typische Meßbereich des Preussag CKW-Indikators reicht von 1 bis 1000 µg/l. Die Messung höherer Konzentrationen ist im Einzelfall möglich.

Ein weiterer großer Vorteil dieses Meßprinzips ist seine Unabhängigkeit von anderen Wasserinhaltsstoffen, wie Salzen, Trübungen und Huminstoffen. Auch Schwankungen des pH-Wertes beeinflussen das Meßergebnis nicht.

Fließschema
1. Probegutzu- und Ablauf 2. Kreisgas 3. Reinstwasserkreislauf
1.1. SteckkuppIung mit Rückschlagventil 2.1. Kreisgaspumpe 3.1. VE-Wasserpumpe
1.2. Strömungswächter Probegut 2.2. C02-Absorber mit Kondensatabscheider 3.2. UV-Reaktor inkl. Strahler
1.3. Probegutpumpe 2.3. Kondensatmagnetventil 3.3. Phasentrenner
1.4. Wärmetauscher (VE-Wasser-Kühler) 2.4. Feinregulierventil 3.4. Leitfähigkeitselektrode 1
1.5. Strippgefäß 2.5. DurchfIußmesser für Kreisgas 3.5. TemperaturfühIer
1.6. Niveau-Regler 2.6. RückschlagventiI 3.6. Absperrhahn
1.7. Schottanschluß (Ausgang) 2.7. Absperrhahn am UV-Reaktor 3.7. Absperrhahn
  2.8. Absperrhahn am Strippgefäß 3.8. Ionenaustauscher
  2.9. Filterrohr 3.9. Strömungswächter VE-Wasser
  2.10. Kondensatschottabschluß (Ausgang) 3.10. Leitfähigkeitselektrode 2

top


Übersichtlich und funktionssicher

Die Steuer- und Bedieneinheiten
 
 


 
Die weiterentwickelte Version des Preussag CKW-Indikators ist service-und anwenderfreundlicher geworden. Das Gerät unterteilt sich in einen separaten Steuerteil sowie den eigentlichen Meßaufbau. Jede Einheit ist durch eine abschließbare Tür geschützt. Gesteuert wird das Betriebssystem von einem integrierten PC, der die Kalibrierungen auswertet, den Meßverlauf auf einem hinterleuchteten LCD-Display darstellt und die Funktionen der einzelnen Komponenten überwacht. Dem Nutzer stehen standardmäßige Datenübertragungsmöglichkeiten für den Meßwert, den Gerätestatus und ein programmierbarer Konzentrationsgrenzwert zur Verfügung. Ein eingebauter Drucker protokolliert die Betriebszeit, Parameterveränderungen, Störungen und Grenzwertüberschreitungen und erlaubt auf Anforderung den Ausdruck graphischer Displayinhalte. Die Meßwerte können einschließlich der Kalibrierfunktionen langfristig auf der Festplatte gespeichert werden. In Verbindung mit einer Meßstellenumschalteinrichtung ist das automatische Umschalten zwischen mehreren Meßstellen und diesen zugeordneten Kalibrierfunktionen problemlos möglich. Selbstverständlich erfolgt der Aufruf aller Funktionen menügeführt über die graphische Bedienoberfläche.

top


Kalibrierung
 
Der Preussag CKW-Indikator wertet den Anstieg der Leitfähigkeit als primäres Meßsignal aus. Über eine im Gerät gespeicherte Kalibrierfunktion dient dieser Meßwert als Maß für die Summenkonzentration der im Probegut enthaltenen flüchtigen Verbindungen (VOC/POX).

top


Klare Präferenzen
 
  • On-Iine-Analytik
  • Kontinuierliche summarische Bestimmung aller im Probegut vorkommenden leichtflüchtigen Verbindungen.
  • Wahlweise mitlaufender gleitender Mittelwert
  • Monatsstatistik mit Tagesmittelwerten abrufbar
  • Variabler Meßbereich bis 1000 µg/l und Nachweisgrenzen um 0,5 µg/l.
  • Außerordentlich bewährte und stabile Meßmethodik ohne Zusatzchemikalien.
  • Breit gefächertes Anwendungsspektrum.
  • Übersicht durch gut ablesbares LCD-Display für alle relevanten Daten.
  • Integrierter PC und Festplatte, Druckerfunktion und Menüführung zur Steuerung, Speicherung und Dokumentation aller Betriebs- und Meßdaten.
  • Kompakte Gerätedimension.
  • Robuste, wartungsfreundliche Konzeption.
 

top


Technische Daten
 
Probegut
 
 
 

Meßgröße
 
 

Anzeige
 

Schnittstellen
 
 
 
 
 
 

Elt-Anschluß
 

Gehäuse

Schutzart

Masse

Umgebungs-
bedingungen


Probestrom
Zuleitung
Temperatur

Meßbereich*
Nachweisgrenze*
Ansprechzeit*
 
 
 

Meßwert
 
 

Grenzwert und
Fehlermeldungen
 

Einspeisung
Leistungsaufnahme

Edelstahl 1.4571
 
 

betriebsbereit

Temperatur
rel. Luftfeuchte

frei von groben Verunreinigungen
2...8 l/h aus druckloser Vorlage
Schlauch 8x1 mm
10...30 ºC

1...1000 µg/l (ppb)
ca. 0,5 µg/l
3...30 min.

LCD-Grafikdisplay, VGA-Standard
Betriebsdrucker

analog 0/4 bis 20 mA
umschaltbar, max. 500 Ohm
seriell RS 232 C

potentialfreie Kontakte
100 V, 0,5 A, max. 10 W
seriell RS 232 C

230V ± 10% / 50 Hz
ca. 180 VA

1200x600x350 mm (HxBxT)

IP 54

92 kg

+5 bis +40 ºC
< 95%, nicht kondensierend

  Bemerkung: Die mit * bezeichneten Parameter hängen unmittelbar zusammen und werden fallbezogen festgelegt.

top


Anwendungsbereiche des Preussag CKW-Indikators
 
 

Trinkwasser

Brauereien

Mineralwasser

Schadensfälle und Altlasten
reinwasserseitig zur Einhaltung vorgegebener Grenzwerte

rohwasserseitig zur stufenweisen Betriebssteuerung

Strippanlagen

UV-Oxidation

katalytische Oxidation

Adsorption (Aktivkohlefilter)

Lackierereien

Entfettungs- und Reinigungsanlagen

Kühlwasser

top

PREUSSAG CKW-Indicator

Brief Description 
The PREUSSAG CKW-lndicator* is designed for continuous monitoring of all kinds of volatile organics (VOC) in water, which are insoluble in it. This are aliphatics (NG, gasoline, petrol, diesel fuel), aromatics (BTEX) and chlorinated hydrocarbons (CHC). It can detect the presence of such compounds down to 1 ppb (1 µg/I).

Due to this low limit of detection, the technology is especially valuable for environmental monitoring of chlorinated compounds such as perchloroethylene. In view of toxicity and environmental harm limits for potable water and remedial action effluents are often set to values as low as 10 µg/l for these compounds

The Measurement Process

During operation, the indicator continuously draws a water sample into a stripping vessel. The volatile compounds are purged out and poured into an uItra-pure water circuit flowing through a UV reactor. The origanic compounds oxidise and the resulting acids cause an increase in conductivity, i.e. the conductivity dilfference mirrors the concentration of all purged organics. Therefore, the PREUSSAG CKW-Indicator must be calibrated with standard samples reflecting the relative amounts of all volatile compounds present.

Major Markets

The technology is well suited for continuous monitoring of

  • groundwater pollution
  • surface water contamination
  • remedial actions
  • meeting concentration limits for VOC's in potable water
  • industrial discharges
Benefits

The following advantages make the PREUSSAG CKW-Indicator an attractive addition to the marketplace:

  • sensitivity - detection limits around 1 ppb for most VOC's. including such troublesome substances as CH2Cl2 and C2H3Cl (VC)
  • continuous operation - the PREUSSAG CKW-Indicator can be operated over extended time due to self-control and data storage which provide for continuous monitoring
  • on-site - real-time optimisation and control of VOC-destruction plants
  • ease of use - computerised and menu guided operation, rapid installation and little maintenance
  • inexpensive operation - the PREUSSAG CKW-Indicator does not need feed of chemical reagents and requires only 250 W electric power
  • tough - negligible influence of salinity, turbidity, pH or non-volatile organics, e.g. humic acid, on the measured value
* patent by Hüls AG, Marl, for the measuring principle
top


TechnicaI Specifications 
Sample
 
 
 
 
 

Measurement
 
 
 

Display
 

Outputs
 
 
 
 
 
 

Elec. connection
 
 
 
 

Housing
 
 

Environment


flow rate
supply
drain

temperature
 

range
detection limit
response time

measurement, meas. chart, calibrations,
instrument parameters

measurement
 
 

conc. and instrument alarms
 
 

power supply
power requirement
protection
 
 

stainless steel 1.4571
ingress protection
weight

temperature
humidity

with no coarse pollutants
2 to 8 I/h drawn from overflow cup
hose 8*1 mm to cup
hose 16 mm id. from cup

+5 to +30 ºC

total VOC concentration*
1-10,000 µg/I (ppb)
approx. 0.5 µg/I
3-20 mins.

VGA standard graphic LCD,
build-in report printer

isolated 0/4 to 20 mA, fully
adjustable, max. 500 Ohms
serial RS 232 C

isolated relay contacts NO, rated
100 V / 0.5 A / 10 W
serial RS 232 C

230 V ± 10% / 50 or 60 Hz
approx. 250 VA
fused 4 A slow, surge protection,
earth-leakage circuit breaker, safety
plug (non-fused earthing)

1200*600*350 mm3 (H*W*D)
IP 54 (European Standard EN 60529)
92 kg (ready for operation)

+5 to +40 ºC
<95 %, non-condensing

* Corresponding to German Standard DIN 38407-19, i.e. the summaraized conc. of all nonpolar organics (HC, XHC, aromatics) with b.p. = 180 ºC
** The measurement parameters are interdependent and should be optimised for each application. With pre-dilution, the measurement range can be extended.
top


© 2001 Aviation-Electronics GmbH  Letzte Änderung: 23.07.2003